Modellbahn Club Guben

Männertag 2013

Eine Kutschfahrt, die ist lustig , . . .
. . . eine Kutschfahrt ,die ist schön und bequem . Das fanden alle, die an unserer Himmelfahrtstour
teilnahmen.

Unser Gerd fand bald Mitstreiter für die Fahrradtour, aber zunächst wenig Interessenten für die Kutschfahrt. Erst kurz vor Himmelfahrt fanden sich genügend „ Fußkranke“, die gefahren werden
wollten. Hier sprang dann Gerald ein und organisierte fast über Nacht die Kutsche. (Damit hat er sich eine „Lebensaufgabe“ beschafft.)

Am Himmelfahrtstag trafen wir uns kurz vor Zehn auf unserem Club-Gelände.Es waren nicht nur unsere Modellbahner erschienen, sondern bei dem einen oder anderen fuhr auch der Ehepartner oder Familienangehörige mit; ein bei uns übliches Geschehen . Fahrräder und Fahrer waren entsprechend dem Anlaß phantasievoll geschmückt.

Schönes Wetter war bestellt, Getränke mit und ohne Alkohol wurden reichlich geladen; 14 Fahr- gäste und 7 Radler saßen auf und ab gings im gemütlichen Zuckeltrab.
Gerd hatte die Tour bis in alle Einzelheiten ausgearbeitet und unserem Kutscher übergeben .
Entsprechend den Gegebenheiten des Tages bevorzugten wir verkehrsarme Nebenstraßen und bereits nach kurzer Zeit waren wir, über Grunewald fahrend , in Groß-Breesen in der Nähe von „ Waldow“ gelandet. Hier gab es die erste kurze Rast.
Nächstes Ziel war „Fliege“ in Sembten. In diesem kleinen Hoflokal trafen wir halb Guben wieder und das Begrüßungshallo war entsprechend kräftig. Lange saßen wir nicht; denn der „Fahrplan“
mußte ja gehalten werden .
So ging es zur nächsten Station im Garten von Schloß Bomsdorf. Hier wurde uns eine längere Rast gegönnt,da die Mittagsstunde schon vorgerückt war.
Doch die Uhr war unerbittlich und trieb uns zum Wendepunkt unseres Ausflugs .
Dieser entpuppte sich als die „Wagenburg „. Und hier war Trubel angesagt ; denn nicht nur die Touris aus dem Großraum Guben wählten dieses Objekt als Ziel, sondern auch die aus dem nahegelegenen Eisenhüttenstädter Bereich .
Trotzdem blieb uns genügend Zeit, das Gewusel zu würdigen. Uns als Modelleisenbahner hatte es vor allem die „Lutzketal-Bahn“ angetan. Auf ihren Feldbahnschienen mit 600 mm Spurweite drehte sie mit ihren umgebauten Loren unermüdlich ihre Runden .
Es war Ehrensache, daß auch wir Fahrgäste auf dieser Bahn waren.
Diese kleine Bahn wurde vor Jahren von unserem ehemaligen Modellbahnfreund Raßmann ins Leben gerufen, um dem Bereich um den Göhlensee herum einen touristischen Pfiff zu geben .
Noch fehlen allerdings 3,6 km Gleis , um die Bahnen an der Wagenburg und auf dem Hof des Eisenbahnfreundes Raßmann miteinander zu verbinden.
Nachdem wir uns genügend ausgeruht und abreagiert hatten, führte unsere Tour zurück über das Vorwerk Schieben nach Lauschütz ins Heuhotel.
Da die Uhr bereits einen vorgerückten Nachmittag anzeigte und der Alkoholpegel genügend hoch war, bevorzugten viele den obligatorischen Kaffee und stürmten auch das Kuchenbuffet .
So gestärkt , ging es die Stufen hinauf „ ins Heu“. Die uns gezeigten sauber und ländlich eingerichteten Quartiere weckten bei vielen Erinnerungen an längst vergangene Jugendherbergs-Fahrten. Insgesamt kann man sich aber das „ Heuhotel“ auch einmal für eine Familienfeier mit Übernachtung vormerken.
Die letzten Kilometer unserer Fahrt führten am Goldwässerchen vorbei . Hier wurde noch einmal abgesessen um ein Gruppenbild zu arrangieren, ehe uns die braven Pferd'ln samt ihrem Kutscher
zurück zum Ausgangspunkt des Tages führten.
Dank noch einmal an die Organisatoren dieses Tages . i.A.Werner Schulz

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